Konferenzen
Konferanslar



Warum die Armenier umgesiedelt wurden
Die Reaktion der Osmanen auf den armenischen Aufstand in 1914-15

Vortrag mit anschließender Diskussion
Mittwoch, 17. März 2010, 19:00 Uhr
Liederhalle, Silcher-Saal
Berliner Platz 1-3, Stuttgart
Der Vortrag wird auf Englisch gehalten und simultan ins Deutsche übersetzt.

Programm

19:00 Begrüßung
Dr. Turgut Aslan, Stv. Vorsitzender EATA Baden-Württemberg

19:10 Vortrag
„Warum die Armenier umgesiedelt wurden – Die Reaktion der Osmanen auf den armenischen Aufstand in den Jahren 1914-15“
Prof. Justin McCarthy, Universität von Louisville/USA

20:40 Diskussion, Fragen & Antworten
Moderation: Dr. Turgut Aslan

21:30 Ende

Prof. Justin McCarthy
Justin A. McCarthy (geb. 1934) ist Professor der Geschichtswissenschaft und Demograf an der Universität von Louisville. Er gilt als renommierter Experte für die Geschichte des Osmanischen Reiches, die Geschichte des Balkans und die Geschichte des Nahen Ostens. Seine Doktorwürde erlangte er 1978 an der U.C.L.A. Es sind viele Bücher und Artikel von ihm zur Osmanischen Geschichte erschienen. Letzte Veröffentlichung: The Armenian Rebellion at Van (Utah Series in Turkish and Islamic Studies)

Hintergrundinformation
Jedes Jahr gedenken die Türken am 18. März ihrer gefallenen Soldaten in der Dardanellenschlacht von 1915 im Ersten Weltkrieg. Die Armenier gedenken des Leids ihrer Vorfahren am 24. April. Was passierte in den fraglichen Jahren mit Muslimen und Christen? Warum kam es zu zahlreichen armenischen Aufständen im untergehenden Osmanischen Reich? Welches Ziel verfolgte der armenische Aufstand insbesondere in der osttürkischen Stadt Van zu Beginn des Ersten Weltkriegs? Wie reagierte die Osmanische Regierung? Welche Interessen verfolgten europäische und globale Mächte dieser Zeit mit dem „kranken Mann am Bosporus“? Prof. Justin McCarthy möchte mit seinem Vortrag dazu beitragen, die Ereignisse am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts besser zu verstehen und dem Zuhörer ermöglichen, eine eigene differenzierte Meinung zu bilden.



05.12.2007, Kommunales Kino Stuttgart
Auf nach Alanya! Neue Heimat Türkei
Film und Diskussionsrunde über die "deutschen" Auswanderer in die Türkei

Ein Bäcker, der deutsches Brot backt und inzwischen auch unter den Türken großen Zuspruch findet; eine Kosmetikerin, die zusammen mit ihren drei Angestellten einen florierenden Beauty-Salon unterhält und viele Altersruheständler, die es sich an der türkischen Riviera gut gehen lassen. Allesamt deutsche Auswanderer, die in Alanya einen neuen Lebensabschnitt begonnen haben.
Der Film, gedreht im Mai 2005, berichtet von einer sich rege entwickelnden, deutschen Gemeinde und dem mitunter amüsanten deutsch-türkischen Alltag. Er stellt auch die zur Zeit so aktuelle Frage nach Integration und Parallelgesellschaften. Diesmal allerdings in eine andere Richtung - an die deutschen Einwanderer in der Türkei.

Programm
Begrüßung: Dr. Christine Arbogast (Friedrich-Ebert-Stiftung, Stuttgart)
Filmvorführung: Auf nach Alanya!
Publikumsfragen und Diskussion mit

  • Gülseren Suzan und Jochen Menzel (Filmemacher von "Auf nach Alanya!")
  • Dr. Heino Ribbert (Rentner, lebt seit 1999 etwa die Hälfte des Jahres mit seiner Frau in Alanya)
  • Dennis Bergemann (Account-Manager, lernt seit drei Jahren türkisch und kann sich gut vorstellen, in die Türkei auszuwandern)
  • Kerim Arpad (Vorsitzender der European Assembly of Turkish Academics (EATA) Baden-Württemberg e.V.)
  • Moderation: Jale Yoldas (Geschäftsführerin des Deutsch-Türkischen-Forums Stuttgart e.V.)
Eine Veranstaltung des Fritz-Erler-Forums und des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart im Rahmen der Deutsch-Türkischen Filmtage (29.11.-05.12.2007).



18.04.2007, Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle
Themenabend Deutschland-Türkei-Transkaukasus
Vorträge von Cem Özgönül und Ferhat Avsar

Im Rahmen unserer Seminarreihe zur politischen und geschichtlichen Aufarbeitung historischer und gegenwärtiger Themen veranstalteten wir eine Vortragsveranstaltung mit anschlißender Diskussion mit Cem Özgönül und Ferhat Avsar.

  • Cem Özgönül: Rolle und Interessen des Deutschen Reiches im Armenierkonflikt - Kritik der deutschen Quellen, insbesondere das Werk des Pastors Dr. Johannes Lepsius
  • Ferhat Avsar: Transkaukasus in Geschichte und Gegenwart - Der Karabach-Konflikt
Beide Vorträge waren in deutscher Sprache.

Buchtipps zum Thema



27.01.2007, Universität Stuttgart
Bologna Process: Chance or Obstacle for NGOs?

Between 25th – 28th January 2007, students from all over Europe, representatives from many relevant international Youth NGOs gathered in Stuttgart for the opening conference of the project "Education Unlimited!". This meeting was an event about the consequences of the Bologna-Process. Within the open plenary debate, representatives from EMSA (European Medical Students' Association), ESIB (European Students' Information Bureau) Bologna Process Committee, AIESEC-Stuttgart, BDSU (Confederation of German Junior Enterprises) and the EATA (European Assembly of Turkish Academics) developed a consensus on two aspects of the Bologna Process, namely the enhanced HR difficulties faced by NGOs as well as the insufficient recognition of non-formal education. Since each of them had been involved with these issues in some ways, future collaboration was of great interest. AEGEE hence took the initiative during an informal closed meeting after the debate, and volunteered to do both: taking care of the future dialogue and supporting the idea to assemble more NGOs at a round table to discuss these matters.

In the Global Village international student organisations got the possibility to present themselves in order to give the visitors an idea about their home country. Visitors made a journey through the world - tried special food and drinks from all over the world, listened to music, saw dances, traditional clothes and got insights in country and culture.

Panellists:

  • Colin Tück, ESIB - Bologna Process Committee
  • Marco Unger, National Union of Students in Germany (FZS)
  • Kerim Arpad, European Assembly of Turkish Academics Baden-Württemberg
  • Further representatives EMSA, AIESEC and BDSU
  • Moderation: Asia Piskunowicz, Project Manager - AEGEE Flagship Project 2007
Veranstalter: AEGEE Stuttgart und AIESEC Stuttgart & Hohenheim



07.12.2006, Universität Karlsruhe
Internationales Forum "Themenabend Integration"
Aktuelle Thesen der städtischen Integration von Zuwanderern

Das Internationale Forum, das sich als eine Einrichtung für den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft versteht, war am 7. Dezember 2006 eine interkulturelle Diskussionsplattform zu aktuellen Thesen der städtischen Integration von Zuwanderern. Im Rahmen des "Themenabend Integration" kamen Vertreter aus Wissenschaft und Praxis sowie vor allem Migrantinnen und Migranten selbst zu Wort.

  • Dr. Schoole Mostafawy, Badisches Landesmuseum Karlsruhe
  • Mohammed Ibrahim, Muslimischer Vorsitzender Christlich-Islamische Gesellschaft Karlsruhe
  • Teruko Matsushima-Fritz, Vorstandsvorsitzende Deutsch-Japanische Gesellschaft Karlsruhe
  • Kerim Arpad, Vorsitzender European Assembly of Turkish Academics Baden-Württemberg 
  • Guillaume de Dampierre aus Frankreich und Aram Cho aus Südkorea, Studierende der Universität Karlsruhe
  • Moderation: PD Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Direktorin Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale
Außerdem hat am selben Abend eine studentische Projektgruppe ihre Ergebnisse aus dem Projektseminar "Städtische Integration von Zuwanderungsgruppen" vorgestellt.

Video-Dokumentation
Realvideo DSL
Realvideo ISDN
Windows Media DSL

Eine Veranstaltung des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK) der Universität Karlsruhe.



09.05.2006, Universität Mannheim
"Europa für alle!"
Podiumsdiskussion zum Europatag
  • Prof. Berthold Rittberger, Universität Kaiserslautern
  • Beate Fauser, Landtagsvizepräsidentin Baden-Württemberg
  • Dr. Gerhard Schick, MdB
  • Kerim Arpad, Vorsitzender European Assembly of Turkish Academics Baden-Württemberg
  • Peter Simon, Europabeauftragter der Stadt Mannheim
  • Moderation: Gerald Häfner, ehem. MdB, Gründungsmitglied Bündnis90/Die Grünen
Im Anschluß: Live-Auftritt des Heidelberger Musikers TONI-L
Schirmherrschaft: Gerhard Widder (Oberbürgermeister Stadt Mannheim)

Flyer zur Veranstaltung als Download hier
Eine Veranstaltung von Mehr Demokratie e.V. und POLimotion



12.04.2006, Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle
Die historische "Armenische Frage" 
Geschichtliche Entwicklung anhand von internationalen Dokumenten, und wie uns diese Frage heute betrifft

Die Diskussion über die "Armenische Frage" hat in Deutschland durch die Annahme eines Antrages zu diesem Thema durch den Deutschen Bundestag im vergangenen Jahr, durch neuere Publikationen, Konferenzen, diverse Veranstaltungen und Berichterstattung in den Medien an Brisanz gewonnen.

EATA Baden-Württemberg konnte mit Herrn Dr. Sahin Ali Söylemezoglu und Herrn Cem Özgönül zwei wichtige Autoren und Experten im deutschsprachigen Raum für Vorträge und anschließende Diskussion gewinnen. Sie werden unserer Konferenz auf die geschichtliche Entwicklung der "Armenischen Frage" im Osmanischen Reich eingehen. Dabei werden sie kritisch Dokumente und Quellen aus internationalen und deutschen Archiven, sowie das Werk des deutschen Pastors Johannes Lepsius - einem der Hauptstützen des Genozid-Vorwurfs - durchleuchten. Abschließend wird Herr Dr. Turgut Aslan auf die Debatte und Aufarbeitung im Deutschen Bundestag sowie auf türkische Reaktionen eingehen. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für Fragen aus dem Publikum und für eine Diskussion zur Verfügung.

  • Dr. Þahin Ali Söylemezoðlu: Die “Armenische Frage” von 1878 bis 1923  – Hintergründe der Tragödie von 1915 in Anatolien anhand von internationalen Dokumenten
  • Cem Özgönül (wegen Krankheit verhindert):  Rolle und Interessen des Deutschen Reiches im Armenierkonflikt – Kritik der deutschen Quellen, insbesondere das Werk des Pastors Johannes Lepsius’
  • Dr. Turgut Aslan:  Die Debatte und Aufarbeitung im Deutschen Bundestag – Türkische Reaktionen und Perzeption
Programm zum Download (*.pdf)
Anmeldung zum Download (*.pdf) oder per e-Mail bawue@eata.info

Jedes Jahr gedenken Türken am 18. März ihrer gefallenen Soldaten in der Dardanellen-Schlacht von 1915. Fast zeitgleich fand in Van ein Armenier-Aufstand statt, und am 24. April 1915 wurden führende Armenier aus Istanbul deportiert. Die Debatte um die Ereignisse in den Jahren 1915/16, insbesondere die Frage, wie die Deportation der Armenier zu bewerten ist, erhitzt unvermindert die Gemüter und den öffentlichen Diskurs. Auch die Diskussion innerhalb der Historikerzunft ist erbittert und sehr kontrovers.

Um zu einem Verständnis der Ereignisse von 1915 zu kommen ist es sinnvoll, den historischen Raum 1878 bis 1923 zu betrachten: 1878 wurde auf dem Berliner Kongress erstmals die “Armenische Frage” aufgeworfen. Wer waren die Akteure in diesem Zeitraum, welche Interessen verfolgten sie, welche Rolle spielten Armenier in diesen Plänen; was sagen internationale Dokumente dazu? Welche Ziele verfolgten insbesondere das Deutsche Reich und einzelne Personen, die sich in der Armenier-Thematik hervortaten? Was waren die sichtbaren Ergebnisse dieser Anstrengungen und Pläne? Letztlich wollen wir uns die Frage stellen, wieso dieses Thema im Jahre 2005 den Deutschen Bundestag beschäftigt hat, welche Akteure und Interessen hinter den heutigen Aktivitäten stecken.

Wir wollen diesen Fragen nachgehen, Antworten finden und die Perzeption der Ereignisse von 1915 und die Situation heute aus türkischer Sicht vorstellen. In der Diskussion wird Raum für konträre Sichten und noch offene Fragen gegeben werden.

Buchtipps und Links zum Thema

Cem Özgönül:
Der Mythos eines Völkermordes - eine kritische Betrachtung der Lepsiusdokumente sowie der deutschen Rolle in Geschichte und Gegenwart der "Armenischen Frage"

Dr. Sahin Ali Söylemezoglu:
Die andere Seite der Medaille

Stellungnahmen und Leserbriefe von EATA Badem-Württemberg zur "Armenier"-Frage


20.03.2006, Theaterhaus Stuttgart
Im Test - Der Muslim als solcher
Diskussionsrunde über den Gesprächsleitfaden für die Einbürgerungsbehörden

Um herauszufinden, ob und warum diese Verwaltungsvorschrift sinnlos oder sinnvoll ist, müssen die Teilnehmer der Diskussion die gleiche Gewissensprüfung bestehen, die Einbürgerungswillige in Baden-Württemberg seit dem 1.1.2006 bestehen müssen: "Ihre Tochter bewirbt sich um eine Stelle in Deutschland. Sie bekommt jedoch ein ablehnendes Schreiben. Später erfahren sie, dass eine Schwarzafrikanerin aus Somalia die Stelle bekommen hat. Wie verhalten sie sich?" Oder: "Manche Leute machen die Juden für alles Böse in der Welt verantwortlich und behaupten sogar, sie steckten hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York? Was halten sie von solchen Behauptungen?" Eine wahre Gewissensprüfung.

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg stellen sich Politiker der Diskussion um den umstrittenen Einbürgerungstest.

  • Christina Metke, CDU
  • Inge Utzt, SPD
  • Brigitte Lösch, Bündnis 90/Die Grünen
  • Annette Groth,WASG
  • Kerim Arpad, Vorsitzender EATA Baden-Württemberg
  • Meltem Filis, Studentin
  • Murat Aslanoglu, Gesellschaft für christlich-islamischen Dialog
  • Moderation: Peter Grohmann und Milenko Goranovic
Eine Veranstaltung des Theaterhauses und dem Bürgerprojekt Die AnStifter.



09.02.2006, Rosenau Stuttgart
Wie werde ich deutsch?
Sinn oder Unsinn eines Gesinnungstests zur Einbürgerung von Muslimen

Diskussionsveranstaltung mit

  • Cem Özdemir (Mitglied des Europäischen Parlaments)
  • Kerim Arpad (EATA Baden-Württemberg)
  • Süheylâ Ince (Rechtsanwältin)
  • Roland Kugler (Stadtrat)
  • Moderation: Brigitte Lösch (Mitglied des Landtages)
Eine Veranstaltung der Landtagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen.



28.11.2005, Theaterhaus
Inspiration - Aus Film, Literatur und Hip Hop
Podiumsdiskussion mit Afrob, Fetsum, Germ, Murat Güngör, Gari Pavkovic, Türkiz Talay und Torch

Künstler mit Migrationshintergrund aus Film, Literatur und Musik, stehen mehr und mehr im Rampenlicht. Sie dienen als Vorbild für eine ganze Generation - sie geben Halt und Inspiration. Doch vielen Jugendlichen fehlt es an Hoffnung und Perspektiven. Wie finden diese Jugendlichen wieder zu mehr Idealismus? Was kann man tun, um sie darin zu bestärken, ihren Weg zu gehen? Welche Rolle spielt Kunst dabei? Wie kann man die Jugendlichen inspirieren, ihre Wünsche und Träume nicht aufzugeben?

Kann Kunst als Sprachrohr dienen? Welche Hürden mussten die Künstler überwinden? Was können sie den Jugendlichen mit auf den Weg geben? Deutsche Künstler mit verschiedenen Migrationshintergründen sollen bei der Veranstaltung verdeutlichen, dass ihre Musik nicht für einzelne Nationalitäten steht, sondern dass Kunst verbinden und Zusammenhalt erzeugen kann. Den Jugendlichen sollen Chancen aufgezeigt werden, wie sie eigene Perspektiven entwickeln und ihre Ideen verwirklichen können.

  • Afrob  (Brothers Keepers, "Rolle mit Hip Hop", "Hammer")
  • Fetsum  ("Meine Musik")
  • Germ  (Brothers Keepers)
  • Murat Güngör  ("Fear of a Kanak Planet")
  • Gari Pavkovic  (Integrationsbeauftragter der Stadt Stuttgart)
  • Türkiz Talay  ("Alles Getürkt", "Alphateam")
  • Torch (Brothers Keepers, "Blauer Samt")
  • Moderation: Meri Bodrozic  (Stabsstelle des Ausländerbeauftragten der Landesregierung)
  • Opening: Dirty Mamas & Friends. Im Anschluss: Live Performance by Torch, Afrob, Germ, Fetsum & ZuluSoulFight Posse
     
    Der Film zur Veranstaltung zum Anschauen & Download bei google Video

    Am 29.11.2005 um 15:30 Uhr zeigen wir im Kommunalen Kino den amerischen Dokumentarfilm "Freestyle: The Art of Rhyme" von Kevin Fitzgerald. Mit dabei sind der Regisseur Kevin Fitzgerald aka DJ Organic und einer der Hauptakteure Wordsworth.

    Eine Veranstaltung von EATA Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit BQN Stuttgart und dem Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart e.V. im Rahmenprogramm des Türkei-FestivalsSimdi Stuttgart, 22.-29.11.2005 in Stuttgart.


    07.11.2004, Kulturhaus Arena Stuttgart-Wangen
    AB sürecinde geliþmeler ve Türkiye
     

    Eski Dýþiþleri Bakaný Murat Karayalçýn müzakere tarihinin görüþüleceði 17 Aralýk 2004'de yapýlacak olan AB zirvesi öncesinde Türkiye'de yapýlan reformlar 'Kopenhag kriterleri' ve sonuçlarý üzerine konuþma yaptý.
     

    Konuþmacý
  • Murat Karayalçýn, SHP Genel Baþkaný

  • 1994/95 Dýþiþleri Bakaný ve Baþbakan Yardýmcýsý

    Sunuþ: Bedi Avcý (DESBýR) ve Kerim Arpad (EATA BaWü)


    EATA Baden-Württemberg e.V. bu konferansý Demokrat Esnaflar Birliði (DESBÝR) Stuttgart ile ortaklaþa düzenledi.


    18.06.2004, Kulturhaus Arena Stuttgart-Wangen
    Kemal Þahin: Marketing/Pazarlama Stratejileri
    Þahinler Holding Yönetim Kurulu Baþkaný ve Türk-Alman Ticaret ve Sanayi Odasý Baþkaný Kemal Þahin marketing-pazarlama stratejileri üzerine sunuþ yaptý ve Türk-Alman Ticaret ve Sanayi Odasý tanýttý.

    Toplantý sonrasý müzik eþliðinde açýk büfeli kokteyl yapýldý.

    Açýlýþ:
    Bedi Avcý (DES-BiR Stuttgart)
    Kerim Arpad (EATA Baden-Württemberg)

    EATA Baden-Württemberg e.V. bu konferansý Demokrat Esnaflar Birliði (DES-BÝR) Stuttgart ile ortaklaþa düzenledi.



    14.05.2004, Kulturhaus Arena Stuttgart-Wangen
    „Meine Stimme für Stuttgart und Europa“
    Eine Veranstaltung von und für Migranten zur Gemeinderats- und Europawahl 2004

    An diesem Abend geht es nicht um Wahlkampf von Politiker/innen, sondern um den Kampf für eine hohe Wahlbeteiligung von Migrant/innen bei diesjährigen Wahlen. Das Ganze nicht verbissen, aber mit Humor und mit Biss!

    Prominente Stuttgarter Migranten sprechen mit Ihnen darüber...
    ... seit wann sie in Stuttgart leben und warum sie wählen gehen
    ... welche Wünsche sie für Stuttgart haben
    ... was der Gemeinderat in den nächsten Jahren tun soll
    ... warum Migrantinnen und Migranten bei der Wahl so wichtig sind und wieviel sie bewirken können
    ... wie die Stimmen gezählt werden.

    Talkrunde mit Antonio Di Gennaro (Italiener), Bedi Avci (Türke), Marta Aparicio (Deutsch-Argentinierin), Anastasia Kousidou (Griechin), Kerim Arpad (Deutsch-Türke), Ernst Strohmaier (Deutscher aus der ehem. UdSSR) und Gökay Sofuoglu (Deutsch-Türke).

    Moderation: Anna Koktsidou (Griechin) und Gari Pavkovic (Deutsch-Kroate aus Bosnien)

    Veranstalter: Ausländische Mitglieder des Internationalen Ausschusses und Stuttgarter Migranteninitiativen



    24.04.2004, ZKM Medientheater Karlsruhe
    Ex oriente lux? - [Ein]Blicke in das deutsch-türkische Kulturmosaik
    Symposium im Rahmen der Europäischen Kulturtage 2004 zum Thema »Istanbul«
     
    Grußworte
  • Susanne Laugwitz, Festivalleiterin, Kulturamt der Stadt Karlsruhe
  • Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Direktorin des ZAK, Universität Karlsruhe
  • Istanbul - Stadt der Gegensätze und Gleichzeitigkeiten
     
  • Halil Gülbeyaz, Filmemacher und Publizist, NDR

  • Die Republik wird Byzanz erziehen
     
  • Michael Matting, Ex-ARD-Korrespondent in Instanbul

  • Hin und wieder funkelt der Bosporus
     
  • Prof. Dr. Bernd Nicolai, Kunsthistoriker, Universität Trier

  • Unterm Roten Halbmond. Versuche der deutschsprachigen Moderne am "Goldenen Horn"
    Politik der Anerkennung - Soziale Integration und gesellschaftliche Teilhabe
     
  • Prof. Dr. Elisabeth Beck-Gernsheim, Soziologin, Universität Erlangen-Nürnberg

  • "Ein Türke geht nicht in die Oper". Was Deutsche über Türken wissen
     
  • Hayrettin Aydýn, Leiter der Abteilung wissenschaftliche Projekte, Stiftung Zentrum für Türkeistudien, Essen

  • "Politik und wirtschaftliche Teilhabe". Migranten und Migrantinnen in Unternehmen
     
  • Ciðdem Akkaya, Stellvertr. Direktorin, Stiftung Zentrum für Türkeistudien, Essen

  • Türkische Identitäten. Zwischen Integratin und Ausgrenzung
    Moderation beider Panels
  • Kerim Arpad, European Assembly of Turkish Academics (EATA) Baden-Württemberg e.V.
  • Ferda Altunan, Liberale Türkisch-Deutsche Vereinigung Baden-Württemberg e.V.
  • Veranstalter: Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale der Universität Karlsruhe


    23.04.2004, Studio der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart
    Integrationsförderung in der Einwanderungsgesellschaft: 
    Gesellschaftspolitische Partizipation von Zuwanderern

    Die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, wurde lange Zeit bestritten. Ignoriert wurde auch, dass in den vergangenen Jahrzehnten Menschen nach Deutschland eingewandert sind, die aus Ländern mit unterschiedlichsten Traditionen stammen und die religiösen Bindungen einen erheblichen Einfluss auf deren Lebensperspektiven und Lebensgestaltung haben. Die humane Dimension, die sozialen Folgekosten und die verschiedenen Facetten von Integration blieben lange Zeit ausgeblendet. 

    Ein wichtiger Schritt zur Integration ist die Partizipation von ausländischen MitbürgerInnen an den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Die Beteiligung an der politischen Meinungs- und Willensbildung trägt zur Stärkung der Demokratie bei und ermöglicht es ihnen, Einfluss auf ihre Lebensverhältnisse zu nehmen. Für das Gelingen des Integrationsprozesses sind beide verantwortlich: Die Integrationswilligkeit der Zuwanderer ist dabei genauso erforderlich wie die Integrationsfähigkeit der Einheimischen. Beide Gruppen müssen sich aufeinander zu bewegen.

    Die Podiumsdiskussion hat aus verschiedenen Blickwinkeln die Hemmnisse einer verstärkten politischen Partizipation von Einwanderern beleuchtet. 

      Begrüßung
    • Helmut Elischer, Friedrich-Ebert-Stiftung, Stuttgart
    Statements und Meinungen von
  • Ute Kumpf, Mitglied des Bundestags, Sprecherin Arbeitsgruppe Bürgerschaftliches Engagement der Bundestagsfraktion
  • Memet Kýlýç, Vorsitzender des Bundesausländerbeirates
  • Gari Pavkovic, Leiter Stabsabteilung für Integrationspolitik der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Stamatis Assimenios, Vorstand Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände Deutschland e.V.
  • Moderation
  • Kerim Arpad, European Assembly of Turkish Academics (EATA) Baden-Württemberg e.V.
  • Im Anschluss: kleiner Imbiss
    Das Programm der Veranstaltung zum Download finden Sie hier.
    Eine Kooperationsveranstaltung von EATA Baden-Württemberg e.V. mit dem Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg der Friedrich-Ebert-Stiftung.


    03.04.2004, Haus der Wirtschaft Stuttgart
    Die Türkei und Europa - Beitrittsverhandlungen ab 2005?
    Die Europäische Union befindet sich im Umbruch. Um zehn neue Mitgliedsstaaten vergrößert sich die Gemeinschaft zum 1. Mai diesen Jahres. Und bereits im Dezember entscheidet sich, ob mit der Türkei das Land weiter integriert werden soll, das sich bereits lange vor den ehemaligen Ostblockländern um die Aufnahme bemüht hat.

    Der EU-Gipfel in Kopenhagen wird klären müssen, ob und wann die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei begonnen werden sollen. Wir möchten fragen, welche Voraussetzungen derzeit für oder gegen eine Aufnahme dieser Beitrittsverhandlungen sprechen.


    Auf dem Podium: Nils Schmid, Jale Yoldas, Ansgar Belke und Hüseyin Baðcý
    • Prof. Dr. Hüseyin Baðcý, Middle East Techical University, Ankara
    • Prof. Dr. Ansgar Belke, Universität Hohenheim
    • Nils Schmid, Landtagsabgeordneter SPD
    • Moderation: Jale Yoldaþ, Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart
    Eine Kooperationsveranstaltung von EATA Baden-Württemberg e.V. mit Türkische Kultur e.V. Esslingen, der Föderation der Vereine türkischer Elternbeiräte in Württemberg und dem Türkischen Generalkonsulat Stuttgart.



    27.03.2004, Haus der Wirtschaft Stuttgart
    Prof. Dr. Erol Manisalý: Türkiye - Avrupa Ýliþkileri
    • Prof. Dr. Erol Manisalý, Ýstanbul Üniversitesi
    • Moderasyon: Umut Uzer, Maryland Üniversitesi
    Download: Konferans afiþi
    Prof. Manisalý ile bir sonraki günde ayrýca özel bir seminer de yapýldý.

    Bu konferansý Türkische Kultur e.V. Esslingen ve Föderation der Vereine türkischer Elternbeiräte in Württemberg ile ortaklaþa düzenledik.



    11.02.2004, Linden-Museum Stuttgart
    "Berlin – Ankara – Stuttgart"
    Im Gespräch mit Edzard Reuter (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG)

    Edzard Reuter über seine 2. Heimat
    Wenige Stuttgarter wissen, dass Edzard Reuter, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Daimler-Benz, seine Jugend während des Naziregimes in der Türkei verbracht hat. Verfolgt durch die Nazis fand sein Vater Ernst Reuter, der spätere Oberbürgermeister von Berlin, mit seiner Familie Aufnahme in der Türkei. Er arbeitete dort im Wissenschaftsministerium und lehrte als Professor an der Universität in Ankara. Edzard Reuter wird an diesem Abend im Gespräch mit Irene Schönberger, der Co-Kuratorin der Ausstellung "Der lange Weg der Türken", über Erlebnisse und Erinnerungen aus seiner Zeit in der Türkei erzählen. Wie sieht er mit seiner "Migrations-Erfahrung" die Situation türkischer Migranten in Deutschland?

    Über 200 Besucher im ausverkauften Wanner-Saal
    Eine Kooperationsveranstaltung von EATA Baden-Württemberg e.V. mit dem Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart e.V. und dem Linden-Museum Stuttgart im Rahmenprogramm der Ausstellung "Der lange Weg der Türken - 1500 Jahre türkische Kultur".


    07.02.2004, Linden-Museum Stuttgart
    "Das türkische Image in Deutschland - Das deutsche Image in der Türkei" 
    Klischees und Vorurteile im deutsch-türkischen Verhältnis
     
    Deutschland steht für Bier, Gartenzwerge und wirtschaftliche Macht. Die Türkei wird gleichgesetzt mit Döner, Billigurlaub, Goldketten und tiefer gelegten Mercedes. Was ist dran an solchen Klischees? Deutschland hat das geringste Wirtschaftswachstum in der EU. Und junge Türken in Deutschland etablieren sich als Unternehmer, Ärzte oder Filmemacher. Verkehrte Welt? Es erwartet Sie ein Abend über die Klischees und Vorurteile im deutsch-türkischen Verhältnis.
    Auf dem Podium (v.l.n.r.): Prof. Korfmann, Dr. Yýðýtgüden, Jale Yoldaþ, Baha Güngör, Türkiz Talay und Thorsten Becker
       
    Begrüßung und Einführung
    • Kerim Arpad, EATA Baden-Württemberg
    Impulsvortrag Diskussion .
    Eine Kooperationsveranstaltung von EATA Baden-Württemberg e.V. mit dem Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart e.V. und dem Linden-Museum Stuttgart im Rahmenprogramm der Ausstellung "Der lange Weg der Türken - 1500 Jahre türkische Kultur".


    29.01.2004, Linden-Museum Stuttgart
    "Die Türkei und Europa in historischer Perspektive"
    Politische, ökonomische und kulturelle Berührungspunkte 
    Vortrag von Prof. Dr. Fikret Adanir, Ruhr-Universität Bochum
     
    Eine gesamteuropäische Formierung auf friedlichem Wege erscheint heute zum ersten Mal realisierbar. Damit geht eine lebhafte Diskussion einher über die Identität, Definition und Abgrenzung Europas. In welcher Beziehung steht die Türkei zu dieser Entwicklung? Ist sie - wie viele in der Türkei hoffen und viele hierzulande zu befürchten scheinen - fast schon in Europa angelangt? Oder liegt die Türkei angesichts des sich zunehmend deutlicher abzeichnenden 'Kampfes der Kulturen' mehr denn je außerhalb Europas? Der Vortrag wird versuchen, Antworten auf diese Fragen zu geben.

    Eine Kooperationsveranstaltung von EATA Baden-Württemberg e.V. mit dem Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart e.V. und dem Linden-Museum Stuttgart im Rahmenprogramm der Ausstellung "Der lange Weg der Türken - 1500 Jahre türkische Kultur".


    Frühere Veranstaltungen im Archiv
     

    www.eata.info/bawue/